
Beschreibung
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73". Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr. ... 1027. Vgl. auch: Otto Walcha: Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dresden 1973. S. 408, Nr. 95. Pietsch, Ulrich: Triumph der blauen Schwerter. 2010. S. 144. Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017. Kat.Nr. 1618. S. 270. Die "Chinesenmode" erlebte vor allem in Preußen noch einmal eine späte Blüte, 1762 bestellte Friedrich der Große "10 Bajoden mit wackelnden Köpfen á 1 Fuß hoch", diese trugen vierstellige Form-Nummern, kleinere frühe Wackelköpfe trugen die Form-Nr. "65/66". In frühen Manufaktur-Akten "Sitzende Indianische Pagoden" genannt, wurden sie im Preisverzeichnis von 1731 wurden in vier Größen angeboten.
Verkaufsbedingungen
Über die Auktion
"Pagode, weiblich". Johann Joachim Kändler für Meissen. Entwurf um 1740. Ausformungszeitraum 2. H. 19. Jh.
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