Woher die versteigerten Wohnungen stammen
Die angebotenen Wohnungen stammen hauptsächlich von privaten Immobilienauktionshäusern, den Grundstücksauktionen. Diese Unternehmen organisieren öffentliche Saalauktionen in mehreren großen deutschen Städten oder reine Online-Auktionen, die mit einer Live-Phase unter der Leitung eines Auktionators enden. Die Lose können vermietete oder leerstehende Wohnungen sein, aus Erbschaften, Portfolios zur Restrukturierung oder von Eigentümern, die schnell verkaufen möchten. Jede Immobilie wird mit einem Exposé und einem Startpreis, dem Auktionslimit oder Mindestgebot, präsentiert. Gerichtlich angeordnete Zwangsversteigerungen sind noch nicht auf Bidorado vertreten.
Prüfpunkte vor der Gebotsabgabe
Lesen Sie das Exposé und die beigefügten Dokumente: Grundbuchauszug, Energieausweis, Mietsituation, Dienstbarkeiten und Baulasten. Prüfen Sie den Startpreis, die degressive Käuferprovision und dann die Kaufkosten: Grunderwerbsteuer von 3,5 bis 6,5 % je nach Bundesland, Notar und Grundbucheintrag. Auf den Preis einer Immobilie fällt keine Mehrwertsteuer an. Planen Sie das Renovierungsbudget und die Wohnungseigentumskosten ein. Eine Bietungssicherheit oder ein Solvenznachweis kann für die Gebotsabgabe verlangt werden. Ein ausländischer Käufer, ob Privatperson oder Unternehmen, kann ohne besondere Genehmigung kaufen.
Besichtigung, Gebot und Schlüsselübergabe
Besichtigungen finden oft vor der Auktion nach Vereinbarung mit dem Auktionshaus statt. Sie können vor Ort, telefonisch, schriftlich oder online bieten, je nach Organisation. Der Zuschlag wird von einem bei der Auktion anwesenden Notar beurkundet: Er gilt als Kaufvertrag. Planen Sie anschließend die Zahlung, die Bekanntmachung der Übertragung und den Grundbucheintrag. Für einen französischsprachigen Käufer sollten die Dokumente übersetzt und die Mietsituation vor der Verpflichtung geprüft werden. Eine lokale Beratung oder ein deutscher Notar ist hilfreich, um die Transaktion abzusichern.