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Grundstücke zur Versteigerung in Deutschland

Bauland, landwirtschaftliche Flächen oder Brachland, die in Deutschland versteigert werden: Zwangsversteigerungen der Gerichte und freiwillige Versteigerungen.

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424Grundstücke gerade im Angebot
357Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht
4Anbieterarten : öffentliche verwaltung, versteigerer, bund, justiz

Woher die zum Verkauf stehenden Grundstücke kommen

Die Mehrheit der auf Bidorado gelisteten Grundstücke stammt aus Zwangsversteigerungen, die von einem deutschen Amtsgericht angeordnet wurden, oft auf Antrag eines Hypothekengläubigers. Das Grundstück kann bebaubar, landwirtschaftlich, bewaldet oder Brachland sein, mit oder ohne Gebäude. Hinzu kommen freiwillige Versteigerungen von Immobilienauktionshäusern und Ausschreibungen öffentlicher Stellen, bei denen man vor einer Frist ein schriftliches Angebot abgibt. Grundstücke aus Erbschaften, Insolvenzen oder Rechtsstreitigkeiten sind häufig. Jede Anzeige gibt die Gemeinde, die Katasterreferenz und die Aktennummer des Gerichts an.

Prüfpunkte vor der Gebotsabgabe

Lesen Sie das Gutachten: Es legt den Verkehrswert fest, der nicht das Mindestgebot ist. Prüfen Sie den Katasterplan, die tatsächliche Fläche, die Bodenbeschaffenheit, die Bebaubarkeit und die Dienstbarkeiten. Konsultieren Sie das Grundbuch für Lasten, Hypotheken und Wegerechte. Informieren Sie sich über den Bebauungsplan und den Zugang zur öffentlichen Straße. Der Eigentümer ist nicht verpflichtet, eine Besichtigung zu ermöglichen: Ein Ortstermin bleibt dennoch sinnvoll. Planen Sie die Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % je nach Land) und die Grundbuchkosten ein, die immer anfallen.

Bieten und dann das Grundstück übernehmen

Man bietet persönlich beim Gericht auf Deutsch. In der ersten Verhandlung werden Gebote unter 50 % des Verkehrswerts zurückgewiesen, und solche unter 70 % können auf Antrag eines Gläubigers zurückgewiesen werden. Eine Sicherheit von 10 % des Verkehrswerts kann verlangt werden, niemals in bar. Es gibt keine Käuferprovision und keinen Notar: Das Gericht erteilt den Zuschlag. Ein Ausländer kann ohne besondere Genehmigung kaufen. Planen Sie anschließend die Grundbucheintragung und bei einem nicht eingezäunten Grundstück die Vermessung und die Instandhaltung zu Ihren Lasten ein.

Häufige Fragen: Grundstücke

Kann man als Ausländer ein Grundstück in Deutschland ersteigern?

Ja. Ein ausländischer Käufer, ob Privatperson oder Unternehmen, kann ohne besondere Genehmigung bieten. Er muss persönlich beim Gericht auf Deutsch bieten oder sich durch einen Bevollmächtigten mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. Planen Sie die eventuelle Sicherheit von 10 % des Verkehrswerts ein, die per Überweisung oder Scheck zu zahlen ist, niemals in bar.

Welche Kosten kommen zum Zuschlagspreis eines Grundstücks hinzu?

Der Preis unterliegt nicht der Umsatzsteuer. Hinzu kommen immer die Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % je nach Land) und die Grundbuchkosten. Es gibt keine Käuferprovision und keine Notarkosten bei einer Zwangsversteigerung. Planen Sie auch die Vermessung und die Instandhaltung des Grundstücks ein.

Ist der Verkehrswert das Mindestgebot des Grundstücks?

Nein. Der Verkehrswert ist eine Schätzung, die von einem Sachverständigen im Gutachten festgelegt wird. Er dient als Referenz für die Gebotsschwellen: Unter 50 % wird das Gebot in der ersten Verhandlung zurückgewiesen, und unter 70 % kann es auf Antrag eines Gläubigers zurückgewiesen werden. Sie können also darüber oder darunter bieten.