Woher diese Paletten stammen
Die bei Auktionen in Deutschland verkauften Paletten stammen hauptsächlich aus Lagerbeständen von Geschäftsauflösungen, Auslaufserien und Kundenrückläufern. Man findet sie bei Liquidations- und Insolvenzplattformen, bei privaten Versteigerern und manchmal in Zoll- oder Gerichtsauktionen für beschlagnahmte Waren. Die deutsche Terminologie ist wichtig: Restposten für Restbestände, Konkursware für Insolvenzware. Viele Lose sind Gewerbetreibenden vorbehalten, mit dem Hinweis nur für Gewerbetreibende, und werden wie besehen ohne Garantie verkauft. Paletten gehen oft ohne ein einziges Gebot weg, weil sie außerhalb Deutschlands kaum sichtbar sind.
Was vor dem Bieten geprüft werden muss
Lesen Sie die deutsche Beschreibung Zeile für Zeile. Ungeprüft bedeutet ungetestet, defekt bedeutet defekt, und einige Angaben weisen auf eine unvollständige oder nicht konforme Partie hin. Prüfen Sie, ob der Verkauf nur für Gewerbetreibende bestimmt ist und ob eine Garantie besteht: oft keine. Bei privaten Auktionshäusern kommen Aufgeld hinzu, plus deutsche Mehrwertsteuer je nach angewandtem Regime. Bidorado zeigt den Gesamtpreis an, was den Vergleich ermöglicht. Berechnen Sie dann den Preis pro Einheit, inklusive Aufgeld und Transport, bevor Sie Ihr Limit festlegen. Eine scheinbar günstige Partie kann teuer werden, wenn der Inhalt unbrauchbar ist.
Abholung vor Ort oder Transport
Viele Paletten sind vor Ort abzuholen, mit dem Hinweis nur Abholung. Planen Sie ein geeignetes Fahrzeug, eine Rampe oder einen Gabelstapler ein, denn eine Palette lässt sich kaum von Hand verladen. Einige Verkäufer versenden innerhalb Deutschlands oder der EU, aber der Palettentransport ist oft selbst zu organisieren. Ein Spediteur oder eine Relaisadresse in Deutschland ermöglicht die Anlieferung einer Partie. Ein Gewerbetreibender aus der EU mit gültiger USt-IdNr. kann manchmal ohne deutsche Mehrwertsteuer kaufen, wenn er einen Transportnachweis vorlegt, je nach Verkäufer. Fragen Sie vor dem Bieten nach Maßen und Gewicht.