
Beschreibung
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Die Wandung dekoriert mit Blüten zwischen kleinen lanzettförmigen Blättern an dünnen Stängeln. Im Boden im Doppelkreis eine chinesische Blume. Unterseits mit der chinesischen Sechsfelder-Pseudomarke mit der Ziffer "XI" im Doppelring in Unterglasurblau sowie einem Dreherzeichen "Z" (schwach lesbar). An der Innenwandung in Aufglasurschwarz mit der Bestell-Nr. "No: 94. G.". Zum Dekor vgl.: Günther Sterba, Meissener Blaumalerei aus ... drei Jahrhunderten, Leipzig 1989. S. 224, KatNr. 167 und 168. Zur Sechsfelder-Pseudomarke vgl.: Günther Sterba, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989. S. 224, KatNr. 162. "Obwohl der Absatz des Meißner Porzellans nach der Türkei zeitweilig stagnierte oder ganz unterbunden war, nimmt er auch während der Direktion Marcolinis insgesamt beachtlichen Umfang an. Für die Jahre 1782–84, 1794—95, 1802 und 1812 sind Bestellungen auf Zehntausende Stück Koppchen, Flaschen und Tintenfässer in den makedonisch-türkischen Handelsraum nachweisbar. [...]. Die häufig wiederkehrenden, stückzahlmäßig großen Bestellungen auf ein verhältnismäßig enges Warensortiment führten zu einer Art Standardisierung der Artikel. Ab 1783 beziehen sich alle türkischen Bestellungen auf Musterstücke, die einen Kennbuchstaben und Kennziffern mit schwarzer Muffelfarbe auf dem Boden eingebrannt hatten. In der Dresdener Porzellansammlung hat sich eine beachtliche Zahl solcher Musterstücke erhalten, auch in anderen…
Verkaufsbedingungen
Über die Auktion
Seltenes Muster-Türkenkoppchen mit chinesischer Pseudo-Marke. Meissen. 1783–1812.
Endergebnis nicht bestätigt: Der Zuschlagspreis kann höher liegen. Maßgeblich ist die Website des Auktionshauses.
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