
Beschreibung
"Für Günewald III" , Mischtechnik auf Leinwand, signiert und datiert links unten 91 Tumarkin, verso signiert, datiert und bezeichnet Tumarkin 91 für Günewald III, 128.5 x 128 cm Der israelische Bildhauer und Objektkünstler Igael Tumarkin zählt zu den bedeutendsten Vertretern der modernen israelischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Emigration nach Israel studierte er Bildhauerei bei Rudi Lehmann und arbeitete Mitte der 1950er Jahre als Assistent des Bühnenbildners Karl von Appen am Berliner Ensemble. Aufenthalte in Berlin, Amsterdam und Paris prägten seine künstlerische Entwicklung nachhaltig. Nach seiner Rückkehr nach Israel wurde Tumarkin zu einer Schlüsselfigur der dortigen Avantgarde. Mit expressiven Assemblagen aus Fundobjekten, Metallteilen und Alltagsmaterialien wandte er sich bewusst gegen die damals vorherrschende lyrische Abstraktion. Seine oftmals provokanten Werke verbinden gesellschaftliche, politische und existenzielle Themen mit einer kraftvollen, bisweilen aggressiven Bildsprache. Besonders bekannt wurden seine monumentalen Denkmäler und Außenskulpturen, darunter das Holocaust- und Wiedergeburtsdenkmal auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv. Tumarkins Arbeiten befinden sich heute in bedeutenden internationalen Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art, das Solomon R. Guggenheim Museum sowie die Tate Gallery. Im Jahr 2004 wurde ihm der Israel-Preis verliehen - die höchste kulturelle Auszeichnung des Landes.
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Über die Auktion
Tumarkin, Igael (1933 Dresden - 2021 Tel Aviv, israelischer Bildhauer und Land-Art-Künstler),
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