Herkunft der Sport- und Freizeitlose
Fahrräder und Sportartikel stammen meist aus Domänenverkäufen, Liquidationen insolventer Unternehmen und beschlagnahmten Gütern von Gerichtsvollziehern oder Gerichten. Auch Vereins- oder Fitnessstudioausrüstung aus Insolvenzen ist dabei. Mode und Taschen kommen aus Zollbeschlagnahmungen, unverkauften Beständen oder Geschäftsauflösungen. Bei Auktionshäusern finden sich neben gängigen Artikeln auch Vintage- oder Designerstücke. Öffentliche Plattformen wie Zoll-Auktion oder Justiz-Auktion verkaufen ohne Käuferprovision, während private Häuser eine Provision und die deutsche Mehrwertsteuer aufschlagen. Bidorado zeigt den Komplettpreis.
Prüfpunkte vor dem Bieten
Lesen Sie die deutsche Beschreibung: „defekt“ bedeutet ein defekter Artikel, „ungeprüft“ ein ungetestetes Los, „nur Abholung“ eine zwingende Selbstabholung. Prüfen Sie bei einem Fahrrad Rahmen, Räder, Antrieb und fehlende Teile. Bei Sportartikeln kontrollieren Sie Abnutzung, Größen und fehlendes Zubehör. Bei Mode und Taschen achten Sie auf Fotos, Maße, sichtbare Mängel und Echtheit. Ein Los „nur für Gewerbetreibende“ ist Fachleuten vorbehalten. Viele Lose gehen ohne Gebot weg: Der Radar von Bidorado hilft, diese verstreuten Verkäufe zu finden. Stellen Sie Ihre Fragen dem Verkäufer vor Auktionsende.
Abholung, Lieferung und Kosten
Möbel und große Sportgeräte sind oft vor Ort in Deutschland abzuholen. Planen Sie einen Transporteur oder eine Relaisadresse ein, um das Los abzuholen. Kleine Objekte, Faltfahrräder, Textilien und Taschen werden je nach Verkäufer manchmal nach Deutschland oder in die EU versandt. Bei privaten Häusern liegt die Käuferprovision oft zwischen 15 und 33 %, zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer je nach Regelung. Ein Gewerbetreibender aus der EU mit gültiger USt-IdNr. kann manchmal ohne Mehrwertsteuer kaufen, wenn er einen Transportnachweis erbringt. Prüfen Sie stets Kosten und Fristen vor dem Bieten.